Wesenstyp
Seelenbegleiter (Tierische Kraftwesen, verbunden mit Archetypen, Intuition und Naturbewusstsein)
Schwingung & Aufgabe
Schutztiere – auch Krafttiere oder Totemtiere genannt – sind spirituelle Begleiter in Tiergestalt, die eine tiefe Resonanz mit dem Seelenweg, der Lebensphase oder inneren Entwicklung eines Menschen haben. Sie stehen symbolisch für bestimmte Eigenschaften, Stärken oder Lernaufgaben und treten dann in Erscheinung, wenn ihre Kraft gebraucht wird.
Ein Schutztier ist nicht unbedingt das „Lieblingstier“, sondern ein Spiegel der aktuellen inneren Dynamik. Manche begleiten ein Leben lang, andere zeigen sich nur für bestimmte Abschnitte oder Themen. Sie wirken über Instinkt, Sinneswahrnehmung und tiefes inneres Wissen – jenseits von Worten, dafür über Symbole, Begegnungen und Träume.
Erfahrbare Zeichen
Die Energie eines Schutztieres macht sich oft bemerkbar, ohne dass es bewusst gesucht wird. Zeichen können sein:
- Wiederholte reale Begegnungen mit einem bestimmten Tier (z. B. Krähe, Fuchs, Schmetterling)
- Träume, Visionen oder Bilder von Tieren mit besonderer Präsenz
- Intensive Verbindung zu einem Tiermotiv – auch in Kunst, Literatur oder Mythologie
- Spürbare Resonanz, wenn man über das Tier liest oder spricht
- Körperliche Reaktionen wie Gänsehaut, Tränen oder Herzklopfen
Symbolik & Darstellung
Farbe: Abhängig vom Tier – oft erdverbunden, kräftig, archetypisch
Symbole: Pfotenabdrücke, Federn, Spuren, Fellmuster, Knochen, Flügel
Element: Je nach Tier – Erde, Luft, Wasser, Feuer
Rolle im Lichtkörperprozess: Stärkung der Instinkte, Integration von Schatten- und Lichtaspekten, Archetypenarbeit, innere Ausrichtung
Schutztiere erscheinen je nach Kulturkreis und individueller Seelenprägung sehr unterschiedlich. Häufige Begleiter sind: Wolf (Führung), Bär (Schutz), Eule (Weisheit), Schlange (Wandlung), Rabe (Tiefe), Delphin (Freude), Falke (Weitblick), Hirsch (Sanftmut), Pferd (Freiheit) u. v. m.
Verbindung aufnehmen
Die Verbindung zu einem Schutztier kann ganz intuitiv entstehen – oft durch Resonanz. Sie kann vertieft werden durch:
Schamanische Reisen oder geführte Meditationen
Kreatives Gestalten (Malen, Schnitzen, Schreiben) mit dem Tier als Symbol
Aufenthalt in der Natur mit wachem Blick für tierische Begegnungen
Körperarbeit oder Tanz, um die Qualität des Tieres in sich zu spüren
Schreiben eines inneren Dialogs: „Was möchtest du mir sagen?“
Schutztiere verlangen keine Verehrung – sondern Präsenz, Wahrhaftigkeit und die Bereitschaft, sich mit ihrer Energie auseinanderzusetzen.
Spirituelle Bedeutung
Schutztiere erinnern daran, dass Instinkt, Körper und Intuition Teil der spirituellen Erfahrung sind. Sie helfen, innere Kräfte zu aktivieren, unbewusste Themen zu beleuchten und das Gleichgewicht zwischen Denken, Fühlen und Handeln zu stärken.
Sie bringen Archetypen ins Bewusstsein – und helfen, neue Qualitäten zu verkörpern: Mut, Stille, Heilung, Grenzen, Klarheit, Lebenskraft. Jedes Schutztier bringt nicht nur eine Botschaft – sondern eine Bewegung in die Seele.
Impulse für die Praxis
Schutztier-Meditation:
Setze dich still hin. Bitte dein Schutztier, sich dir zu zeigen – in einem Bild, Gefühl oder Symbol. Vertraue auf das erste Tier, das erscheint. Beobachte es, spüre es. Es trägt eine Botschaft.Tier-Tagebuch:
Notiere, wann und wie Tiere in deinem Leben auftauchen – auch auf Bildern, in Liedern, Gesprächen. Diese Wiederholungen sind oft Wegweiser.Verkörperung der Kraft:
Wähle dein aktuelles Schutztier. Bewege dich wie es. Sprich, tanze oder schreibe aus seiner Perspektive. Fühle, was das in dir verändert.
Affirmation
Ich bin verbunden mit meinem inneren Tiergeist. Seine Kraft lebt in mir – wild, weise und frei